Vielen Dank Ingulf Popp-Kohlweis für all die vielen Stunden in vielen Jahren, die Du im Rahmen der Kampfleiter:innenausbildung investiert hast. Lest hier Ingulfs Worte zum Abschied:
Der ÖHFH hat die Kampfleiter:innenausbildung im Jahr 2013 gestartet. Seit diesem Jahr war ich mit dabei und habe 12 Kampfleiter:innenseminare organisiert und geleitet. Insgesamt 88 Personen wurden zu Kampfleiter:innen ausgebildet, 22 davon haben es zur vollen Kampfleiter:in geschafft.
Ich blicke zurück auf diese Jahre, in denen ich viel ehrenamtliche Arbeit für den ÖFHF erledigt habe. Es gab viele lehrreiche Situationen und auch viele gute Fragen. Ich hoffe, einen (meinen) Teil zu einem funktionierenden Turnierbetrieb in Österreich beigetragen zu haben.
Nun ist es Zeit für mich, an ein neues Team zu übergeben. Bevor ich dieses Projekt aus meiner Verantwortlichkeit abgebe, möchte ich besonders eines:
Danke sagen.
Zuallererst an Andreas Schmutzer vom ÖFV (Österreichischer Fechtverband). Er hat die ersten Seminare begleitet und viel Erfahrung aus dem ÖFV in die Ausbildung miteinfließen lassen. Ich konnte viel von ihm lernen.
Als zweites meinem Team und all den Leuten, die sich über die Jahre in die Ausbildung miteingebracht haben: Constantin Speitel, Daniel Lannert , Eszter Nemeth, Hubert Jaitner, Julia Plöderl, Karl Schwarz, Maria Grundner, Willy Kravina + ein paar Gastvortragende. Ohne euch wäre es nicht möglich gewesen.
Besonders gilt auch mein Dank an die Mitarbeiter:innen des FB Turnier, die Rückmeldungen von uns an das Regelwerk für Verbesserungen genutzt haben. Hier waren Constantin Speitel, Marcel Dorfer und zuletzt Eszter Nemeth stark involviert.
Als drittes möchte ich Thomas Bögle vom DDHF (Deutschen Dachverband für Historisches Fechten) für die enge Zusammenarbeit und die gegenseitige Anerkennung der Ausbildung danken.
Zuletzt gilt mein besonderes Dankeschön INDES Salzburg und dessen Mitgliedern, die als Gastgeber:innen, Hallenorganisator:innen, uvm. über viele Jahre mir und dem ÖFHF als treuer Partner zur Seite gestanden haben.
Ich ziehe meinen Hut und wünsche dem neuen jungen Team rund um Maria Grundner und Marco Puschmann alles Gute und viel Erfolg in den kommenden Jahren.
Die frei gewordene Zeit werde ich im ÖFHF der Trainer:innenaus- und fortbildung widmen. Zusätzlich zu den Übungsleiter:innenausbildungen und den Instruktor:innenausbildungen sollen die ÖFHF Trainer:innentreffen (mit Corona eingeschlafen) wiederbelebt werden.
Wenn ich im Gehen einen Wunsch äußern darf, so wäre es dieser: Ich wünsche der HEMA Szene in Österreich weiterhin eine Kampfleiter:innenausbildung, die auf Fairness und gegenseitigen Respekt abzielt, zwischen den Fechter:innen aber auch zwischen Fechter:innen und Kampfleiter:innen.
P.S. Hier findet sich ein Bericht über die ersten 10 Mal Kampfleiter*innenseminar.